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Ratgeber · Website für Handwerker

Baukasten-Alternative für Handwerker: Wann sich machen lassen wirklich lohnt

Ein Website-Baukasten wie Wix, Jimdo oder IONOS klingt erstmal verlockend: günstig, schnell online, Hosting inklusive. Für manche Handwerksbetriebe passt das auch. Aber für viele wird aus dem schnellen Selbstbau ein Projekt, an dem du Abend für Abend nach Feierabend sitzt – und das am Ende kaum Anfragen bringt. Hier bekommst du einen ehrlichen Vergleich – ohne den Baukasten schlechtzureden, dafür mit einer realistischen Alternative.

Was ein Baukasten ist – und für wen er wirklich passt

Ein Homepage-Baukasten ist ein System zum Selberbauen: Du wählst eine Vorlage, schiebst per Drag-and-Drop Texte und Bilder hin und her und bezahlst eine monatliche Gebühr. Hosting ist meist inklusive, im ersten Jahr oft auch eine Domain. Das ist ein fairer, günstiger Einstieg – das will ich hier nicht kleinreden.

Für ein paar Fälle ist ein Baukasten sogar die vernünftigste Wahl. Zum Beispiel, wenn du als Solo-Selbstständiger wirklich nur eine schlichte Visitenkarte im Netz brauchst, dein Budget gerade sehr klein ist – oder wenn jemand im Betrieb technikaffin ist, Spaß am Basteln hat und die Zeit dafür übrig hat.

  • Du willst nur eine reine Info-Seite mit Kontakt und Öffnungszeiten
  • Dein Budget ist gerade sehr knapp und es soll überhaupt erstmal etwas online sein
  • Jemand im Betrieb baut sowas gern und hat die Stunden dafür frei

Der versteckte Preis heißt Zeit

Der Monatspreis steht auf der Rechnung – die Zeit nicht. In der Praxis stecken Handwerker oft viele Abende ins erste Basteln: Vorlage suchen, Texte schreiben, Bilder zurechtschneiden, merken, dass auf dem Handy alles verrutscht, von vorn anfangen. Diese Stunden fehlen woanders – auf der Baustelle, beim Kunden oder einfach im Feierabend.

Rechne das mal mit deinem eigenen Stundensatz gegen. Eine Seite, die dich zwei Wochenenden kostet, ist eben nicht 'kostenlos', nur weil der Baukasten 9 Euro im Monat nimmt. Genau an dem Punkt kippt die Ersparnis bei vielen Betrieben.

Worauf du beim Baukasten achten musst

Ein Baukasten ist nicht automatisch schlecht. Aber ein paar Punkte machen im Handwerksalltag immer wieder Reibung, und die solltest du vorher kennen.

Gefundenwerden ist der wichtigste davon. Eine Seite ist nur dann etwas wert, wenn Leute aus deinem Umkreis sie bei Google überhaupt finden. Baukasten-Seiten erzeugen oft schweren, überladenen Code und laden auf dem Handy langsam – beides ist keine gute Grundlage für lokale Sichtbarkeit. Dazu kommt: Ohne regelmäßige Pflege passiert beim Thema Sichtbarkeit ohnehin wenig. Das ist kein Versprechen in die andere Richtung, das ist einfach die technische Ausgangslage.

  • Ladezeit auf dem Smartphone – langsame Seiten verlieren Besucher, bevor sie etwas lesen
  • Lokale Sichtbarkeit – die saubere technische Basis fehlt oft, dazu braucht es Pflege
  • Technische Grenzen – an Vorlagen lässt sich nur bis zu einem gewissen Punkt anpassen
  • DSGVO – als Betreiber haftest du selbst für Impressum, Cookie-Einwilligung und Serverstandort

Die Kostenwahrheit über mehrere Jahre

Ein Baukasten wirkt billig, weil du nur den Monatspreis siehst – etwa 9 bis 45 Euro im Monat, je nach Anbieter und Tarif (Stand bitte selbst prüfen, die Tarife ändern sich laufend). Rechne das aber mal über drei bis fünf Jahre hoch, dann sieht die Sache anders aus.

Dazu kommen die Posten, die im Kleingedruckten stehen: Die Domain ist oft nur im ersten Jahr frei, ein echtes E-Mail-Postfach kostet extra, brauchbare Funktionen stecken im Premium-Tarif, manche Erweiterung läuft über kostenpflichtige Apps. Aus 'ab 9 Euro' wird in der Praxis schnell deutlich mehr – plus deine eigene Zeit für die Pflege.

Und es bleibt die Frage der Abhängigkeit. Deine Domain kannst du per Auth-Code mitnehmen, das geht. Aber deine Inhalte lassen sich nicht 1:1 in ein anderes System übertragen – die Systeme sind untereinander nicht kompatibel, bei einem Wechsel baut man die Seite meist neu. 'Die Website gehört mir' heißt beim Baukasten realistisch: Du hast die Texte und Bilder, aber die fertige Seite hängt am Anbieter.

Machen lassen – die realistische Alternative

Die Alternative zum Baukasten ist nicht automatisch die teure Agentur. Es gibt einen Mittelweg: einfach machen lassen. Du lieferst Stichpunkte zu deinem Betrieb, jemand baut daraus die Seite und pflegt sie danach weiter. Du musst nichts selbst zusammenklicken und keine fertigen Texte schreiben.

Bei Page-Kobold läuft das so: Die Erstellung gibt es einmalig ab 249 € (Starter), die laufende Betreuung ab 39 € im Monat – inklusive Mehrwertsteuer. Domain und ein echtes Postfach mit eigener Adresse sind dabei, genauso wie Hosting, Pflege, Support und kleine Änderungen. Statt Baukasten oder WordPress steckt eine eigene, schnelle, vorgerenderte Technik dahinter. Das ist die saubere Basis fürs Gefundenwerden, die einem Baukasten oft fehlt.

Das Wichtigste zum Risiko: Die erste Vorschau bekommst du in maximal 5 Werktagen. Du zahlst nur, wenn du zufrieden bist – bis zur Freigabe sind es 0 € und es wird auch keine Domain registriert. Danach gilt eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten, anschließend monatlich kündbar.

  • Ein Baukasten reicht dir, wenn du Zeit und Lust zum Basteln hast, technikaffin bist und eine reine Visitenkarte genügt
  • Machen lassen passt besser, wenn deine Zeit knapp ist, du gefunden werden willst und du dich um Technik nicht kümmern möchtest

Häufige Fragen

Das wird oft dazu gefragt.

Was ist die beste Alternative zu einem Website-Baukasten für Handwerker?

Wenn du nicht selbst basteln willst, ist machen lassen meist die realistischste Alternative: Du gibst Stichpunkte, jemand baut und pflegt die Seite. Anders als bei einer klassischen Agentur bleibt das bezahlbar – bei Page-Kobold ab 249 € einmalig plus ab 39 € im Monat für die Betreuung, inklusive Domain, Postfach und Pflege.

Lohnt sich ein Baukasten wie Wix, Jimdo oder IONOS für einen Handwerksbetrieb?

Das hängt von dir ab. Hast du Zeit, Lust am Selberbauen und brauchst nur eine schlichte Visitenkarte, kann ein Baukasten reichen. Willst du im Umkreis gefunden werden und über die Seite Anfragen bekommen, ohne dich selbst durch Technik zu kämpfen, stößt der Baukasten oft an Grenzen – bei Ladezeit, sauberer Technik und Pflege.

Was passiert mit meiner Domain und meinen E-Mails, wenn ich den Baukasten kündige?

Die Domain kannst du in der Regel per Auth-Code zu einem anderen Anbieter mitnehmen. Die Inhalte deiner Seite lassen sich aber nicht 1:1 übertragen – die Systeme sind nicht kompatibel, meist baut man neu. E-Mail-Postfächer hängen oft am Anbieter und müssen umgezogen oder neu eingerichtet werden. Plane einen Wechsel also mit etwas Vorlauf.

Sind Baukasten-Websites schlecht für SEO?

So pauschal stimmt das nicht. Das Problem sind eher die technischen Grenzen – häufig schwerer Code und langsame Ladezeiten auf dem Handy – plus fehlende regelmäßige Pflege. Eine saubere, schnelle Technik ist eine bessere Grundlage fürs Gefundenwerden. Ein Ranking-Versprechen gibt es dabei nirgends, weder beim Baukasten noch beim Machen-lassen – nur eine bessere oder schlechtere Basis.

Was kostet es, eine Handwerker-Website professionell erstellen zu lassen?

Bei Page-Kobold startet die Erstellung einmalig bei 249 € (Starter), Pro liegt bei 499 €, Business bei 799 €. Dazu kommt die laufende Betreuung ab 39 € im Monat (Pro 59 €, Business 99 €), jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Domain, echtes Postfach, Hosting, Pflege, Support und kleine Änderungen sind enthalten. Die erste Vorschau bekommst du in maximal 5 Werktagen und zahlst nur, wenn du zufrieden bist.

Nächster Schritt

Soll der Kobold das für dich übernehmen?

Du gibst die Stichpunkte, wir bauen und betreuen die Seite. Erste Vorschau in max. 5 Werktagen – du zahlst nur, wenn du zufrieden bist.

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