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Ratgeber für Handwerksbetriebe

Website für Handwerker: was wirklich drauf gehört

Deine Website hat eine einfache Aufgabe: in ein paar Sekunden klarmachen, was du machst, wo du arbeitest und wie man dich erreicht. Mehr muss sie gar nicht. Hier bekommst du eine ehrliche Checkliste – welche Seiten fast jeder Betrieb braucht, wie du Vertrauen aufbaust und was du dir getrost sparen kannst.

Worum es bei deiner Website wirklich geht

Die meisten Leute landen auf deiner Seite, weil sie ein konkretes Problem haben: ein Rohr ist undicht, die Fassade muss gestrichen werden, die Heizung streikt. Sie wollen in Ruhe sehen, ob du das machst, ob du aus der Gegend kommst und ob du seriös wirkst. Mehr nicht.

Deine Website ist also vor allem ein Werkzeug, das dir Anfragen bringen soll. Alles, was diesem Ziel nicht dient, kann weg. Und vieles, was Vertrauen schafft – echte Fotos, klare Worte, eine sichtbare Nummer – wird oft vergessen.

Die Startseite: in zwei Sekunden klar

Ganz oben, ohne dass jemand scrollen muss, sollte sofort stehen, was du machst und wo. Eine Zeile wie "Dein Elektriker in Kamenz und Umgebung" reicht völlig. Dazu eine klickbare Telefonnummer und ein klarer Knopf zum Anfragen – fertig ist der erste Eindruck.

Darunter darfst du in Ruhe zeigen, welche Leistungen du anbietest, ein paar echte Projektbilder und einen kurzen Satz, wer dahintersteckt. Wichtig ist die Reihenfolge: erst das Wichtige, dann die Details. Eine überladene Startseite, durch die man sich erst durchscrollen muss, verliert die Leute schneller, als dir lieb ist.

Leistungen, Referenzen und das Gesicht dahinter

Drei Inhalte tragen fast jede Anfrage. Beschreib deine Leistungen konkret – am besten je Gewerk eine eigene Seite statt einer einzigen Textwüste. Schreib, was du machst, für wen und wie der Ablauf aussieht. So findet jemand, der ein Dach decken lassen will, genau seine Antwort.

Referenzen sind dein wichtigster Vertrauensbeweis. Echte Projektfotos, gern Vorher-Nachher, dazu ein paar ehrliche Kundenstimmen – das überzeugt mehr als jedes Versprechen. Und auf einer kurzen "Über uns"-Seite zeigst du dich oder dein Team mit echtem Foto, Qualifikation und Region. Leute beauftragen eher jemanden, den sie vorher gesehen haben.

  • Leistungsseiten: pro Gewerk konkret beschrieben – was, für wen, wie der Ablauf ist
  • Referenzen: echte Projektbilder, Vorher-Nachher und ein paar Kundenstimmen
  • Über uns: echtes Foto, Qualifikation, Region – kein anonymer Romantext

Kontakt und Einsatzgebiet richtig machen

Niemand soll suchen müssen, wie er dich erreicht. Die Telefonnummer gehört nach oben und auf dem Handy klickbar zum direkten Anrufen. Dazu Adresse, E-Mail und ein kurzes Anfrageformular mit wenigen Feldern. Ob lieber Telefon oder Formular – biete einfach beides an, jeder meldet sich anders.

Genauso wichtig: Sag klar, wo du arbeitest. Nenn deine Region und die Orte, in denen du im Einsatz bist, damit deine Website und dein Google-Unternehmensprofil zusammenpassen. Das ist die Grundlage dafür, dass dich Leute aus deiner Nähe überhaupt finden – ein Ranking-Versprechen ist das nicht, aber ohne diese Klarheit geht es gar nicht.

Eigene Ortsseiten lohnen sich nur, wenn es echten Mehrwert gibt – etwa lokale Referenzen oder einen eigenen Schwerpunkt vor Ort. Sonst reicht eine starke Leistungsseite mit klar benanntem Einsatzgebiet völlig. Lieber eine gute Seite als zehn dünne, die sich nur in einem Ortsnamen unterscheiden.

Pflicht, mobil und ein klarer nächster Schritt

Ein paar Dinge sind nicht verhandelbar. Ein vollständiges Impressum und eine Datenschutzerklärung sind rechtlich Pflicht, und eine SSL-Verschlüsselung (das "https" mit dem Schloss) gehört heute dazu – beides ist zugleich ein Vertrauensfaktor.

Die meisten gucken am Handy. Deine Seite muss dort sofort funktionieren und schnell laden, statt die Leute mit Ladezeiten und Effekten zu vertrösten. Und auf jeder Seite sollte ein klarer nächster Schritt stehen – anrufen oder anfragen – statt einer Sackgasse. Wer überzeugt ist, soll sofort wissen, was er tun kann.

Was du dir getrost sparen kannst

Viele Handwerker-Websites scheitern nicht an dem, was fehlt, sondern an dem, was zu viel ist. Effekte und Slider lenken vom Wesentlichen ab, Stockfotos mit lächelnden Bauhelm-Models wirken austauschbar, und ein Blog, den niemand pflegt, sieht nach kurzer Zeit verlassen aus. Weniger, dafür sauber, gewinnt fast immer.

Hier die kurze Trennung zwischen Pflicht und Beiwerk – daran kannst du dich beim Aufbau orientieren.

  • Pflicht: Startseite, Leistungen, Referenzen, Über uns, Kontakt, Impressum und Datenschutz
  • Nice to have: einzelne Ortsseiten (nur bei echtem Mehrwert), ein gepflegter Blog, eine Karte
  • Kann weg: Slider und Animationen als Selbstzweck, Stockfotos, Buzzword-Texte, lange Über-uns-Romane

So musst du dich nicht selbst hinsetzen

Du musst weder Texte tippen noch dich mit Technik herumschlagen. Bei Page-Kobold entstehen die Texte aus deinen Stichpunkten, die erste Vorschau bekommst du in maximal fünf Werktagen, und du zahlst nur, wenn du zufrieden bist – bis zur Freigabe sind es 0 € und es wird keine Domain registriert.

Domain und ein echtes Postfach sind inklusive, die Technik ist schnell und vorgerendert statt Baukasten oder WordPress. Die Erstellung gibt es einmalig ab 249 €, die laufende Betreuung mit Hosting, Pflege und kleinen Änderungen ab 39 € im Monat. Schau dir gern ein paar Beispiele an oder lies, wie das bei uns abläuft.

Häufige Fragen

Das wird oft dazu gefragt.

Welche Seiten braucht eine Handwerker-Website wirklich?

In den meisten Fällen reichen fünf bis sechs Seiten: Startseite, Leistungen (gern je Gewerk eine eigene), Referenzen, Über uns und Kontakt – dazu Impressum und Datenschutz als Pflicht. Mehr braucht es selten. Lieber wenige saubere Seiten als viele, die nur halb gepflegt sind.

Reicht ein Google-Unternehmensprofil statt einer eigenen Website?

Ein Google-Unternehmensprofil ist sinnvoll und sollte da sein – aber es ersetzt deine Website nicht. Das Profil ist der Eintrag, deine Website ist das Fundament, auf dem du Leistungen, Referenzen und Vertrauen in deinen eigenen Worten zeigst. Am besten passen beide zusammen: gleiche Region, gleiche Schwerpunkte.

Brauche ich für jeden Ort eine eigene Unterseite?

Nein, nicht automatisch. Eigene Ortsseiten lohnen sich nur, wenn es dort echten Mehrwert gibt – etwa lokale Referenzen oder einen besonderen Schwerpunkt. Sonst reicht eine starke Leistungsseite, auf der dein Einsatzgebiet klar benannt ist. Zehn dünne Ortsseiten bringen weniger als eine gute.

Brauche ich professionelle Fotos oder reichen eigene Handy-Bilder?

Echte Bilder von deinen Projekten schlagen jedes Stockfoto – auch wenn sie mit dem Handy entstehen. Wichtig ist, dass sie echt und ordentlich ausgeleuchtet sind. Vorher-Nachher-Aufnahmen wirken besonders überzeugend. Lieber ein authentisches Handy-Foto als ein lächelndes Bauhelm-Model aus der Bilddatenbank.

Sollte ich ein Kontaktformular oder lieber Telefon und E-Mail anbieten?

Am besten beides. Manche rufen lieber direkt an, andere schreiben lieber in Ruhe. Stell die Telefonnummer prominent nach oben und mach sie auf dem Handy klickbar, und biete zusätzlich ein kurzes Formular mit wenigen Feldern an. Hauptsache, der nächste Schritt ist auf jeder Seite klar.

Nächster Schritt

Soll der Kobold das für dich übernehmen?

Du gibst die Stichpunkte, wir bauen und betreuen die Seite. Erste Vorschau in max. 5 Werktagen – du zahlst nur, wenn du zufrieden bist.

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