Die zwei Kostenarten, die ständig verwechselt werden
Der häufigste Denkfehler bei Website-Kosten: alles in einen Topf werfen. In Wahrheit zahlst du für zwei verschiedene Dinge.
Die einmaligen Erstellungskosten sind der Aufbau der Seite: Struktur, Design, Texte, Technik. Das zahlst du einmal. Die laufenden Kosten halten die Seite Monat für Monat oder Jahr für Jahr am Laufen: Domain, Postfach, Hosting, Updates, Sicherheit und kleine Anpassungen. Eine Seite ohne laufende Pflege ist wie ein Auto, das du kaufst und nie zur Inspektion bringst. Eine Weile geht es gut, dann nicht mehr.
Wenn dir jemand nur einen einzigen Preis nennt, frag immer nach: Ist das einmalig oder pro Monat? Und was kommt danach? Genau da entstehen die meisten bösen Überraschungen.
Was 2026 üblich ist — nach Anbietertyp
Die Preise schwanken so stark, weil dahinter ganz verschiedene Wege stecken. Hier die Einordnung, damit du Angebote vergleichen kannst:
- Baukasten selbst gebaut (Wix, Jimdo, IONOS, Squarespace): meist 10 bis 50 Euro im Monat. Klingt günstig, du baust aber alles selbst.
- Freelancer oder Webdesigner: grob 1.500 bis 8.000 Euro einmalig, Stundensätze von 50 bis 120 Euro. Individuell, aber Preis und Tempo hängen stark an der Person.
- Agentur: oft 4.000 bis 20.000 Euro einmalig, Stundensätze von 80 bis 150 Euro. Viel Leistung, viel Abstimmung, und am Ende meist ein Projekt im hohen vierstelligen Bereich.
- Komplettpaket zum Machen-lassen: die Seite wird dir abgenommen, aber ohne Agenturbudget. Bei Page-Kobold zum Beispiel ab 249 Euro Erstellung plus ab 39 Euro im Monat Betreuung.
Warum die Preise so stark schwanken
Hinter den Spannen stecken ein paar konkrete Faktoren. Je mehr davon zusammenkommen, desto teurer wird es.
Die Seitenanzahl ist der offensichtlichste: Ein Onepager kostet weniger als eine Firmenwebsite mit zehn Unterseiten. Dazu kommt, wie individuell es wird: eine angepasste Vorlage ist günstiger als ein komplett eigens gestaltetes Design. Auch wer die Texte schreibt, macht einen Unterschied, genauso die Technik im Hintergrund, eine saubere SEO-Grundlage und seit 2025 das Thema Barrierefreiheit nach dem BFSG.
Wichtig: teurer heißt nicht automatisch besser. Bei einem Komplettpaket entstehen viele dieser Punkte standardisiert und schnell, statt jedes Mal von null kalkuliert zu werden. Bei Page-Kobold entstehen die Texte zum Beispiel aus deinen Stichpunkten, statt dass du ein Texter-Honorar extra bezahlst.
Die versteckten Kosten, die selten im Angebot stehen
Jetzt mal Klartext: der genannte Preis ist oft nicht der Endpreis.
Beim Baukasten ist die größte versteckte Position deine eigene Zeit. Eine vorzeigbare Seite kostet schnell 20 bis 40 Stunden: Einarbeitung, Bilder suchen, Texte schreiben, Layout zurechtschieben. Dazu kommen Tarif-Upgrades, sobald du mehr Speicher, eine eigene Domain ohne Werbung oder zusätzliche Funktionen brauchst.
Bei Agenturen ist es der Wartungsvertrag, der oft separat dazukommt, häufig 15 bis 20 Prozent der Erstellungskosten pro Jahr. Bei reinen Miet- oder Abo-Modellen läuft der Monatsbetrag dagegen einfach mit: 5 Jahre mal 70 Euro sind 4.200 Euro, und bei vielen dieser Modelle gehört dir die Seite am Ende trotzdem nicht. Das ist die Frage, die kaum jemand offen stellt: Wem gehört am Ende was?
Wo Page-Kobold in dieser Rechnung steht
Page-Kobold ist kein reines Mietmodell und auch keine 5.000-Euro-Agentur. Die Erstellung zahlst du einmal: Starter ab 249 Euro, Pro 499 Euro, Business 799 Euro, inklusive Mehrwertsteuer. Und du zahlst nur, wenn du zufrieden bist und freigibst, bis dahin sind es 0 Euro und es wird keine Domain auf dich registriert.
Die monatliche Betreuung ab 39 Euro (Pro 59, Business 99) ist echter laufender Service, kein Abo für eine Seite, die dir nie gehört. Darin steckt konkret: deine Domain, ein echtes Postfach, Hosting, Pflege, Updates, Sicherheit, Support und kleine Änderungen. So sind die 39 Euro kein Kleingedrucktes, sondern ein Betrag, den du nachrechnen kannst.
Die erste Vorschau bekommst du in maximal 5 Werktagen. Die Mindestlaufzeit liegt bei 12 Monaten, danach ist monatlich kündbar. Die Technik ist eigens gebaut, schnell und vorgerendert, statt eines Baukastens im Hintergrund. Eine schnelle, sauber gebaute Seite ist übrigens eine bessere Grundlage für Sichtbarkeit als eine Baukastenseite. Das ist eine Basis, kein Ranking-Versprechen.
Welche Fragen du vor der Beauftragung stellen solltest
Damit du Preis und Leistung wirklich vergleichen kannst, statt nur die größte Zahl zu fürchten, lohnen sich vier Fragen an jeden Anbieter:
- Was ist im Preis enthalten und was kommt später noch dazu (Domain, Postfach, Hosting, Wartung)?
- Ist der Preis einmalig oder pro Monat, und was passiert nach dem ersten Jahr?
- Wem gehört die Domain, und kann ich die Seite mitnehmen, wenn ich wechsle?
- Wer macht kleine Änderungen, und was kostet das, ich selbst oder der Anbieter?
